Paris mit dem Hop-on-Hop-off-Bus: Pläne für 1, 2 oder 3 Tage
Ein Routenplan für Paris mit Hop on Hop off macht aus dem Pass ein Programm: an welchen Haltestellen Sie aussteigen, wie lange Sie bleiben und wann Sie vor dem letzten Bus wieder einsteigen. Die drei Pläne unten passen zu einem Pass für 24, 48 oder 72 Stunden und nutzen die blaue Linie von Tootbus, die rote von Big Bus und das Batobus. Die Zeiten gehen von einem Bus alle 10 bis 15 Minuten und einer vollen Runde von etwa zwei Stunden aus.

Paris an einem Tag mit dem 24-Stunden-Pass
| Uhrzeit | Wo | Was |
| 9:30 | Einstieg an der Louvre-Haltestelle | Volle Runde, Kommentar an, Oberdeck |
| 11:45 | Aussteigen an Notre-Dame | Vorplatz, Sainte-Chapelle, Mittag im Quartier Latin |
| 14:30 | Bus bis Trocadéro | Fotos vom Turm von der Terrasse |
| 15:00 | Zu Fuß zum Eiffelturm | Zehn Minuten über den Pont d'Iéna |
| 16:30 | Einstieg an der Turm-Haltestelle | Weiter zum Arc de Triomphe und zu den Champs-Élysées |
| 17:30 | Aussteigen am Arc | Ende der Busfahrt, zu Fuß die Champs-Élysées hinunter |
Klappt mit Tootbus und Big Bus. Bei Big Bus an Haltestelle 2 am Pont des Arts einsteigen, um die Schlange an Haltestelle 1 zu umgehen. Im Winter, wenn der letzte Bus früher fährt, das Arc-Stück weglassen und am Eiffelturm enden.
Zwei Tage Paris: 48-Stunden-Pass und Seine
Tag 1: der Bus
Nach dem Mittagessen aktivieren, damit die 48 Stunden in den dritten Tag reichen. Eine volle Runde, dann die letzten zwei Stunden im Musée d'Orsay und abends Saint-Germain.
Tag 2: Bus und Boot
Vormittagsrunde zum Arc de Triomphe und zum Trocadéro. Nachmittags eine Schifffahrt oder das Batobus vom Eiffelturm-Anleger bis Notre-Dame und weiter zum Jardin des Plantes.
Tag 3 vormittags: was vom Pass bleibt
Um 14 Uhr am ersten Tag gestartet, deckt der Pass noch den Vormittag ab. Nutzen Sie ihn für die ausgelassene Haltestelle, oft die Oper und die Kaufhäuser am Boulevard Haussmann.

Drei Tage Paris mit dem Tootbus-72-Stunden-Pass
- Tag 1: die blaue Linie komplett, dann der Nachmittag im Louvre.
- Tag 2: Haltestelle Panthéon - Luxembourg, der Garten, Mittagessen im 6. Arrondissement, danach einer der fünf Spaziergänge in der Tootbus-App.
- Tag 3: Eiffelturm und Trocadéro am Vormittag, Champs-Élysées am Nachmittag, abends Paris by Night ab der Louvre-Haltestelle.
Den 72-Stunden-Pass gibt es nur bei Tootbus, darum dessen Haltestellen. Mit Big Bus ergibt ein 48-Stunden-Pass, mittags am ersten Tag aktiviert, eine ähnliche Form: zwei Nachmittage und ein letzter Vormittag, mit einer Bateaux-Parisiens-Fahrt anstelle des Panthéon-Tags.
Regentag-Plan mit dem Batobus
Wenn das Wetter kippt, tauschen Sie das offene Oberdeck gegen die verglasten Boote. Ein 24-Stunden-Batobus-Pass, ab 23 €, reicht für diesen Plan:
| Uhrzeit | Anleger | Programm |
| 10:00 | Musée d'Orsay | Einsteigen, die ganze Strecke bis Jardin des Plantes und zurück |
| 12:00 | Louvre | Das Museum, unter einem Dach, solange der Regen anhält |
| 15:00 | Notre-Dame | Die Sainte-Chapelle auf der Île de la Cité |
| 17:00 | Saint-Germain-des-Prés | Cafés, Buchhandlungen, Abendessen |
Die Boote sind im Winter beheizt und die Anleger liegen nah an den wichtigen Eingängen, Sie verbringen kaum Zeit im Nassen.
Ein Paris-Wochenende mit Hop on Hop off
Für Samstag und Sonntag reicht ein 48-Stunden-Pass, am Samstag gegen 11 Uhr aktiviert, bis Montag 11 Uhr. Damit ist das ganze Wochenende abgedeckt.
| Zeit | Programm | Ticket |
| Freitagabend | Paris by Night als Einstieg | Nachtfahrt |
| Samstag | Volle Runde und Louvre | 48-Stunden-Pass, erster Scan |
| Sonntag | Trocadéro, Eiffelturm, am späten Nachmittag die Seine-Fahrt | 48-Stunden-Pass und Schiff |
Planen Sie für den Rückreisetag einen Puffer ein: Der Pass endet auf die Minute genau zur Zeit des ersten Scans. Am Wochenende sind die Busse voller, also nicht am Startpunkt einsteigen und vor 10 Uhr losfahren.
Ob ein, zwei oder drei Tage: Am besten funktionieren die Pläne, wenn Sie pro Tag einen festen Programmpunkt mit Uhrzeit haben, etwa einen Museumsbesuch oder den Eiffelturm, und den Rest frei lassen. Der Bus füllt die Lücken, nicht umgekehrt.
Halber Tag im Bus am Ankunftstag
Morgens mit dem ICE angekommen, Zimmer erst nach dem Mittagessen frei? Ein 24-Stunden-Pass, um 14 Uhr gescannt, deckt diesen Nachmittag und den nächsten Vormittag ab.
| Uhrzeit | Wo | Warum |
| 14 Uhr | Einstieg an der Haltestelle nächst dem Hotel | Sitzen, zuhören, orientieren |
| 16 Uhr | Ausstieg am Trocadéro | Der Blick auf den Turm |
| 16:30 Uhr | Zu Fuß zum Turm und aufs Marsfeld | Nach der Fahrt die Beine vertreten |
| 17:30 Uhr | Letzte Fahrt Richtung Zentrum | Vor dem letzten Bus zurück |
| Nächster Tag | Zweite Runde mit zwei Stopps | Louvre und Notre-Dame, bevor der Pass abläuft |
Ein Tag am linken Ufer mit Schiff und Bus
- Morgens: Batobus vom Eiffelturm nach Saint-Germain-des-Prés, Kaffee und Seitenstraßen.
- Später Vormittag: zu Fuß in den Jardin du Luxembourg, etwa fünfzehn Minuten.
- Mittag: im Quartier Latin beim Panthéon.
- Nachmittag: Tootbus ab Panthéon - Luxembourg bis Orsay und zum Pont Alexandre III.
- Abend: Ausstieg am Trocadéro für den Turm in der Dämmerung.
Die Routenpläne an Winter und Sommer anpassen
Im Winter fährt die letzte Runde gegen 17 Uhr und es wird früh dunkel: vor 10 Uhr einsteigen, die Haltestellen im Freien auf den milderen späten Vormittag legen und in einem Museum nahe einer Haltestelle enden. Im Sommer fahren die Busse bis etwa 19 Uhr und es bleibt bis nach 21 Uhr hell: später starten, lange im Schatten zu Mittag essen, die Quais für den späten Nachmittag aufheben und bei Lust eine Nachtfahrt anhängen.
Essen entlang der Busrouten und was man weglassen kann
- Notre-Dame und Quartier Latin: der einfachste Mittagsstopp, Crêperien und Brasserien in jeder Straße.
- Saint-Germain-des-Prés: die historischen Cafés, wenige Minuten von Orsay oder vom Batobus-Anleger.
- Oper: die Feinkosthallen und Dachterrassen der Kaufhäuser.
- Marsfeld: ein Picknick unter dem Turm, eingekauft in der Rue Cler.
Läuft die Zeit davon, streichen Sie, was am meisten Zeit für am wenigsten Freude kostet: den Aufstieg auf den Arc zur Stoßzeit, die Schlange am Turm ohne Zeitfenster und die Champs-Élysées im Nachmittagsstau. Behalten Sie den Trocadéro-Blick, Notre-Dame und ein Stück an der Seine.
Tag mit Nachtfahrt: von 10 bis 13 Uhr Busrunde mit Louvre und Notre-Dame, dann Mittagessen und ein Museum, von 16 bis 19 Uhr Pause im Hotel, um 19 Uhr frühes Abendessen an Louvre oder Oper und um 21 Uhr Nachtfahrt ab dem Louvre. Die Pause am späten Nachmittag lassen viele aus und bereuen es.
Anreisetag und Abreisetag mit dem Buspass
An Reisetagen holt man aus dem Buspass am meisten heraus, wenn man den ersten Scan und die letzte Runde richtig legt.
| Tag | Wann scannen oder einsteigen | Warum |
| Ankunft am Vormittag | Am frühen Nachmittag, nach dem Gepäck | Der 24-Stunden-Pass deckt auch den nächsten Vormittag |
| Ankunft am Abend | Am nächsten Tag um 10 Uhr | Eine ganze Runde im Morgenlicht |
| Abreise am Nachmittag | Letzte Runde am Vormittag, Ausstieg an der Oper oder am Louvre | Linie 7 direkt zum Gare de l'Est |
| Abreise früh am Morgen | An diesem Tag kein Bus | Der Pass endet auf die Minute des ersten Scans |
Wer mit ICE oder TGV am Gare de l'Est ankommt, ist mit der Linie 7 in wenigen Minuten an der Oper. Ein Puffer von einer Stunde am Abreisetag erspart jede Hetze zum Zug.
Ein Tag mit Bus und Batobus kombiniert
Bus und Batobus ergänzen sich: der Bus für die Avenuen und Plätze, das Schiff für die Seine. An einem Tag beide zu nutzen, ist leichter, als es klingt.
| Zeit | Verkehrsmittel | Strecke |
| Vormittag | Bus | Volle Runde mit Kommentar, Ausstieg am Eiffelturm |
| Mittag | Zu Fuß | Picknick auf dem Marsfeld |
| Nachmittag | Batobus | Vom Anleger am Turm nach Saint-Germain und Notre-Dame |
| Später Nachmittag | Batobus | Weiter zum Jardin des Plantes oder zurück zum Louvre |
Die besten Umsteigepunkte sind Concorde, Louvre, Orsay und der Eiffelturm, wo Haltestelle und Anleger wenige Minuten auseinanderliegen. Beide Pässe laufen unabhängig voneinander ab dem ersten Scan.
Alle Preise sind Ab-Preise in Euro und hängen von Datum und Option ab; maßgeblich ist der Preis an der Kasse. Unabhängiger Reiseführer, nicht verbunden mit Big Bus, Tootbus, Batobus oder Bustronome.
